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Hörfeld Moor

Das Hörfeld Moor ist ein großflächiges Feuchtgebiert, wovon 102 ha auf kärtnerischem und ca. 73 ha auf steirischem Gebiet liegen. Das Gebiet hat eine große ornithologische Bedeutung, es sind 116 Vogelarten nachgewiesen, darunter zahlreiche nach der Roten Liste als gefährdet ausgewiesene Arten wie zB. die Wasserralle und die Maskenstelze.

Seine Entstehung verdankt es der letzten Eiszeit, als sich ein Seitenarm des Mur-Gletschers bis in die Gegend des heutigen Hörfeldes verschob. In der folgenden wärmeren Klimaperiode schmolz das Eis, die Schmelwässer bildeten einen See, der im Laufe der Jahrtausende verlandete und sich in ein Flachmoor umwandelte.

In der Torfmasse befinden sich zahlreiche Quelltöpfe, das sind rundliche Wasserlöcher mit einem Durchmesser bis zu 3 Metern und einer Tiefe von einigen Metern.
Im Moorgebiet findet man zahlreiche Schilfrohr- und Grauseggenbestände. Längs der Bachläufe besiedeln Grau-Erlen und verschiedene Weidengewächse die Feuchtflächen. Freie Wasserflächen sind zum Teil von Laichkrautarten bewachsen.

Das Schutzgebiet besitzt große Flächen an Schwingrasen mit Fieberklee. An den Randgebieten findet man Feuchtwiesen, die sehr artenreich sind und auch Orchideen beherbergen.

 

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