Zirbitzkogel
Der 2396 m hohe Zirbitzkogel ist der schönste Aussichtsberg der Steiermark und die höchste Erhebung der Seetaler Alpen. Er bietet Wanderern eine reichhaltige Landschaft mit duftenden Zirbenhainen und zahlreichen Quellen, Bächen und blühenden Almwiesen.
Der aus kristallinem Gestein (Schiefer, Gneise und Granite) aufgebaute Berg wurde von eiszeitlichen Gletschern geformt. Im sehr quellenreichen Gebiet liegen Karseen (Winterleitenseen und Wildsee). Bis in die subalpine Zone reichen geschlossene Fichtenwälder, die von Fichten-, Lärchen- und Zirbenbeständen abgelöst werden. Neben den Hohen Tauern ist der Zirbitzkogel eines der letzten Gebiete, in denen man die Zirbe in besonders großer Zahl findet. Im Gipfelbereich überwiegt weitflächiger, von Plateaus durchsetzter Krummseggenrasen. Auf windexponierten Stellen überwiegen Gemsheide und verschiedene Flechten. Bei Schmetterlingskundlern ist das Gebiet für einige sehr seltene Arten, darunter der hier heimische Elophos zirbitzensis, bekannt.
Das Zirbitzkogelgebiet wurde in die Liste der Natura 2000 Regionen aufgenommen und ist seit Mai 2006 Europaschutzgebiet.
Und täglich grüßt das Murmeltier!
Ein besonders beliebter Bewohner dieser Höhenlagen am Zirbitzkogel sind die Murmeltiere. Sie haben eine Länge von 30 bis 60 cm. Das Gewicht liegt zwischen 3 und 7 kg. Sie sind meist braun gefärbt und können bis zu 15 Jahre alt werden.
Murmeltiere bauen sehr ausgedehnte Gangsysteme. Sie halten einen ausgedehnten Winterschlaf, der bis zu 9 Monate dauern kann. In der wärmeren Jahreszeit verlassen Murmeltiere tagsüber ihre Baue, bleiben aber stets wachsam und warnen einander, wenn sich ein Eindringling nähert, durch lautes Pfeifen.








